19. September 2022, 22:33 Uhr

Zweimal den Anfang verschlafen

19. September 2022, 22:33 Uhr
FSR

Die Handballer der HSG Gedern/Nidda sind in ihrem ersten Saisonauswärtsspiel der Bezirksliga A Gießen leer ausgegangen. Bei der dritten Mannschaft des Zweitligisten TV Hüttenberg zog die Mannschaft von Trainer Matthias Zunk mit 27:32 den Kürzeren.

Bezirksliga A Gießen Männer; TV Hüttenberg III - HSG Gedern/Nidda 32:27 (16:13). »Wenn man ehrlich ist, hatten wir zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Chance, dieses zu gewinnen«, meinte HSG-Trainer Matthias Zunk. Das lag freilich nicht nur an der ausbaufähigen Leistung des eigenen Teams, sondern vielmehr an der Stärke des Gegners, der auch zwei Akteure aus der zweiten Mannschaft aufs Parkett beordert hatte. Hüttenberg III überzeugte mit schnellem und agilem Handball.

Was man den Handballern aus Gedern und Nidda vorwerfen kann: Wie schon im Auftaktmatch gegen die HSG Linden II verschlief die Truppe den Beginn der beiden Halbzeiten. Zwar gelang Marc-Oliver Müller der erste Treffer des Spiels, doch danach kassierte die HSG Gedern/Nidda vier Tore am Stück. In der 14. Minute lagen die Hausherren mit 9:4 in Führung. »So etwas ist ärgerlich, weil man die ganze Zeit dem Rückstand hinterherrennen muss«, meinte Matthias Zunk. Der Coach des heimischen Bezirksligisten musste erneut auf drei Stammkräfte mit Defensivstärken verzichten. Die Wechselmöglichkeiten in der Abwehr waren begrenzt, was sich auf Strecke negativ auswirkte. Immerhin konnten die Gäste den Rückstand bis zur Pause verkürzen. Einmal (11:10) war die Zunk-Crew bis auf einen Treffer dran, doch zumeist pendelten sich die Rückstände bei drei Treffern ein. So ging es auch mit einem 16:13-Zwischenstand in die Pause.

Die Halbzeitansprache von Zunk zeigte nicht die erhoffte Wirkung. Bis zur 38. Minute zog die Drittvertretung des Zweitligisten auf 21:14 weg. Die HSG Gedern/Nidda mühte sich weiter und konnte das Ergebnis noch verkürzen, doch der Sieg der Gastgeber geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Bester Spieler der Gäste war laut Zunk Henry Maris. »Er hat in der Abwehr einen guten Job gemacht. Im Angriff war das durch die Bank weg zu wenig«, erläuterte der HSG-Übungsleiter. HSG Gedern/Nidda: Skouteris, Becker; Müller (8/4), Eckhardt (2), Kaiser (2), Fladerer (5/2), Fabian Orth (3), Florian Orth (1), Aldathan (1), Vath (1) Maris (2), Bilsing, D. Weber (1), J. Weber (1). Z: 65. Zeitstrafen: 2:2 Minuten.



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