09. August 2022, 18:48 Uhr

Neue Visionen

09. August 2022, 18:48 Uhr
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Aus der Redaktion

Region (rk). »Die Otto-Fleck-Schneise ist das Markenzeichen des deutschen Sports.« An der Wertschätzung, die der Standort im Frankfurter Stadtwald genießt, ließ Peter Beuth keinen Zweifel. Nach seiner Vision könnte in der Otto-Fleck-Schneise ein »Sportcampus Deutschland« entstehen. »Wenn wir die Kräfte vor Ort weiter bündeln, können wir mit solch einem Campus künftig etwas erreichen«, sagte der Hessische Innen- und Sportminister bei einer Gesprächsrunde des Vereins Frankfurter Sportpresse und der Sportstiftung Hessen, deren Vorsitz er auch inne hat. Im Fokus der Veranstaltung stand die Förderung deutscher Sportler, zu der nach Ansicht Beuths auch ein Ausbau des genannten »Markenzeichens« beitragen kann.

Die Vision: Neben den bereits in der Otto-Fleck-Schneise ansässigen Verbänden, darunter der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Turner-Bund und der Landessportbund Hessen, sollen weitere Dachorganisationen angesiedelt und Synergien geschaffen werden. Auch das alte Areal des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der mittlerweile in seine neue Akademie an der Kennedyallee umgezogen ist, soll miteinbezogen werden. Um so ein Projekt umsetzen zu können, benötige es aber gewaltiger finanzieller Anstrengungen - mehr als die Stadt Frankfurt und das Land Hessen leisten können. Weitere Partner - allen voran der Bund - müssten mit ins Boot, so Beuth.

Profitieren von einem solchen Super-Stützpunkt würden Sportler wie Samantha Borutta (Hammerwurf), Joshua Abuaku (Hürdenlauf), Vanessa Mark (Bobsport), Nico Merget (Rudern) und Jonas Rutsch (Rad), die an der Gesprächsrunde teilnahmen.

Für Rutsch, der gerade die Tour de France hinter sich gebracht hat, war es ein besonderer Tag. Seit 2017 ist der Odenwälder Teil der Sportfördergruppe der Polizei, mit der die Landesregierung Spitzensportlern eine duale Karriere ermöglicht.



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