12. August 2022, 17:42 Uhr

Leicht rückläufig und mit neuem Zuschnitt

12. August 2022, 17:42 Uhr
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Aus der Redaktion
Meisterehrungen (v.l.) Heiko Lederer (JSG Hungen), Max Fricke (TSV Klein-Linden), Andreas Berk (MTV 1846 Gießen), Max Kreiling (TSG Wieseck), Manuel Karger (FSG Grünberg), Lea Balser (JSG Heuchelheim/Kinzenbach), Axel Georg (JSG Buseck/Rödgen) und Lars Klingmann (JSG Hohe Warte) mit Kreisjugendfußballwart Klaus-Jürgen Schretzlmaier. Foto: Wißner

Rückläufig sind die Jugendmannschaften in der im kommenden Monat startenden Saison 2022/23. Kreisjugendfußballwart Klaus-Jürgen Schretzlmaier (Lich) stellte bei der Jugendleitersitzung im Saal des Landgasthof »Zum Löwen - beim Philipp« in Leihgestern die Planungen für die neue Saison vor.

Gemeldet wurden 231 Mannschaften von der A- bis zur E-Jugend. In der abgelaufenen Spielrunde 2021/22 waren es noch 246. Auf diese blickte Schretzlmaier zunächst zurück und zeigte sich erfreut, dass man glücklicherweise von Corona verschont geblieben sei. »Wir hatten keinerlei Probleme, da hatten wir alle Bammel vor«, gestand er die Bedenken beim Start der Saison 2021/22 ein, die ohne Hallenrunde durchgeführt wurde. »Was in der neuen Saison passiert, steht in der Glaskugel«. Fest steht eine Neuerung, die im A- und B-Jugendbereich gilt, wo Mannschaften aus dem benachbarten Kreis Alsfeld mitspielen. Sollte eine Alsfelder Mannschaft Meister werden, dann ist diese auch Meister des Sportkreises Gießen. »Ich hoffe, dass wir wieder von Corona verschont bleiben«, sagte Schretzlmaier nach einem Grußwort seitens des Kreisfußballausschusses durch Hans Peter Schön (Steinbach) im Hinblick auf die anstehende Saison. Und stellte als neues Mitglied im Jugendausschuss Matthias Richter (JFV Mittelhessen) vor. Nach den Ehrungen der Meister ging Schretzlmaier auf das Spielgeschehen 2022/23 ein. Bei den A-Junioren gibt es eine Kreisliga Gießen/Alsfeld mit 14 Mannschaften. Vier Mannschaften kommen aus dem Kreis Alsfeld. Bei den B-Junioren bilden elf Mannschaften die Kreisliga, darunter drei aus der Alsfelder Region. Der Meister ermittelt in zwei Entscheidungsspielen gegen den Vertreter der Kreisliga Biedenkopf/Frankenberg den Aufsteiger in die Gruppenliga. In der Kreisklasse spielen sieben Mannschaften nach dem Norweger Modell. Bei den C-Junioren gibt es eine Kreisliga mit elf Teams, samt Entscheidungsspielen gegen den Vertreter aus Dillenburg um den Aufstieg zur Gruppenliga. 13 Mannschaften sind in der Kreisklasse nach dem Norweger-Modell in Einfachrunde aktiv. Hier wurden zwei C-Juniorenmannschaften an den Kreis Alsfeld abgegeben, sonst wäre dieser nicht spielfähig gewesen. Auch bei den D-Junioren spielen elf Vereine den Kreismeister aus, der direkt in die Gruppenliga aufsteigt. 19 Vereine sind in der Kreisklasse in einer Einfachrunde am Ball. Hier ist das Norweger-Modell möglich, wobei dann auf das verkleinerte 7er-Feld gespielt wird. Bei den E-Junioren sind zwölf Mannschaften in der Kreisliga vorgesehen, während 37 Teams in Kreisklassen-Gruppen in einer Einfachrunde antreten. Die F-Junioren spielen mit 25 Mannschaften eine Fair-Play-Liga und 17 in der neuen Wettbewerbsform auf Minitore. Die jüngsten Kicker der G-Junioren werden mit 26 Mannschaften in der neuen Wettbewerbsform 4 gegen 4 oder 5 gegen 5 mit Minitoren am Start sein.

Die Runde startet am 10. September, am Wochenende und in der Woche zuvor finden die Pokalspiele statt. Die Hallenrunde soll ab dem 12.November beginnen, der Start in die Frühjahrsrunde ist für den 4. März und das Meisterschaftsende für den 27. Mai terminiert. Pokalendspiele bei den A-und B-Junioren finden am 15. Oktober in Fernwald statt, der Endspieltag der E-bis C-Junioren ist ebenfalls dort für den 18. Mai terminiert.

Frohe Kunde hatte Schretzlmaier immerhin hinsichtlich der Meldungen der Spielergebnisse ans DFBnet. »Es gibt keine Geldstrafe mehr, wenn die Meldung nicht rechtzeitig erfolgt. Bitte macht dennoch die Meldungen so wie gefordert, nicht das in Zukunft wieder ein Strafenkatalog eingeführt wird«.

Die Platzvereine seien verpflichtet, das Spielergebnis und eventuelle Spielausfälle im DFBnet zu melden. Für Spiele, die nach17 Uhr beendet sind, gelten die Spielergebnisse als unverzüglich mitgeteilt, wenn sie bis spätestens eine Stunde nach Spielschluss eingepflegt sind. Kritisch betrachtet und von Kreisschiedsrichterobmann Andreas Reuter (Annerod) nochmals erläutert wurde die von Schretzlmaier mit dem Profisport verbundene Mitteilung: »Es gibt kein vermehrtes Einwechseln, was bei den Profis gilt, gilt nicht bei den Jugendlichen«. Dies werde laut Reuter auch deshalb so gehandhabt, weil bei den Jugendlichen im Gegensatz zu den Profis ein »zurückwechseln« möglich ist.



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