20. Januar 2022, 16:36 Uhr

Hungen/Lich hält dagegen

20. Januar 2022, 16:36 Uhr
OMS

Die HSG Hungen/Lich hat sich in einer Nachholpartie der Männerhandball-Landesliga (Mitte) am Mittwochabend teuer verkauft, die Punkte am Ende aber dem Gegner überlassen müssen. Das personell dezimierte Team von Trainer Carsten Schäfer unterlag dem Tabellendritten TSV Griedel mit 24:28 (12:13) und muss als Letzter der Gruppe eins auch nach der siebten Partie weiterhin auf den ersten Sieg der Spielzeit warten. Der zum Saisonende scheidende Coach der Gastgeber zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen.

»Ich bin mit unserer Leistung auf jeden Fall einverstanden, das war für die Umstände absolut in Ordnung. Man hat allerdings gemerkt, dass Griedel auch nicht zu 100 Prozent Ernst gemacht hat«, so Hungen/Lichs Trainer.

Ob der Tatsache, dass der TSV in die Meisterrunde, die Gastgeber dagegen in die Abstiegsrunde rutschen werden, werden die Zähler dieser Partie nach Ende der Qualirunde nicht mitgenommen. Dementsprechend entwickelte sich eine Partie, die ein wenig Freundschaftsspiel-Charakter besaß. Griedel startete zunächst stark und setzte sich schnell auf 9:4 (19.) ab, nach einer Auszeit Schäfers kam dessen Team aber in Schwung und über das 9:12 (25.) zur Pause bis auf ein Tor heran (12:13).

Beim 17:17 durch Marc-Michael Stania gelang nach 37 Minuten erstmals seit dem 4:4 (12.) wieder der Ausgleich, doch just, als Hungen/Lich die Partie zu drehen schien, zeigte der Gast wieder seine Qualitäten. Drei Treffer in Serie von Marvin Grieb bedeuteten das 20:17 (42.), beim 26:21 (54.) durch Romeo Rejab war die Entscheidung gefallen.

Hungen/Lich: Krieg, Balkhaus- Böhm (4), Schmied, Bär, Diehl (3), Gorr (3), Koppermann, Stania (1), Hahn (5/3), Kreß (3), Kresse (5)



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