17. Januar 2021, 22:06 Uhr

Leichtathletik

Starke Lisa Mayer

Die Niederkleenerin Lisa Mayer hat dem neu geschaffenen Frankfurter Wintercup in Kalbach die 60-Meter-Norm für die Hallen-EM in Torun/Polen nur um eine Hundertstel Sekunde verpasst.
17. Januar 2021, 22:06 Uhr
Lisa Mayer glänzt in Frankfurt. FOTO: IMAGO

Nach dem Vorlaufsieg in 7,31 Sekunden setzte die 24-jährige Mayer auch im Finale die Maßstäbe und gewann vor WM-Teilnehmerin Yasmin Kwado (LC Paderborn/7,32). Platz drei teilten sich Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) und die starke Antonia Dellert (Sprintteam Wetzlar), die in 7,49 Sekunden zeitgleich die Ziellinie überquerten.

Für die gebürtige Niederkleenerin Mayer, die im letzten Jahr zu David Corell, dem HLV- und gleichzeitig Vereinstrainer des Sprintteams Wetzlar wechselte, war dies ein hervorragender Saisoneinstieg. Mayer setzte mit ihrer Zeit auch ein Aurufezeichen für die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Dortmund (20./21. Februar) in rund vier Wochen.

»Ich bin glücklich. Mit einer 7,26 bin ich selten eingestiegen - und das nach Trainer- und Trainingssystemwechsel. Von daher bin ich mehr als zufrieden«, so die aus Langgöns-Niederkleen stammende Siegerin, die erst seit wenigen Monaten mit Landestrainer David Corell in Frankfurt zusammenarbeitet. »Ich bin auf dem richtigen Weg. Alles ist heile, es zwickt nirgendwo. So darf es weitergehen«, präsentierte sich Mayer voller Selbstvertrauen.

Auch bei den Männern gab es einen Wetzlarer Sprinterfolg. Michael Pohl, der deutsche Meister aus 2019, siegte auf der Männer-Hallengeraden nach 6,73 im Vorlauf auch mit 6,72 im Finale. »Mit meinen Leistungen bin ich sehr zufrieden, wobei ich in der Beschleunigung derzeit noch meine Probleme sehe«, sagte Michael Pohl im Anschluss. Der 31-Jährige siegte vor Philipp Corucle (VfB Stuttgart, 6,77), Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) und dem U18-Athleten Lennart Hartenberg (TV Wattenscheid), der sich in 6,80 Sekunden den dritten Platz mit Ansah-Peprah teilte.

David Corell, der Lisa Mayer und Michael Pohl in der Bankenmetropole unter seinen Fittichen hat, war froh über die Auftritte seiner beiden Spitzenathleten: »Für Lisa war es ein ganz starker Einstieg in die Hallensaison. Und Michael wird sich von Lauf zu Lauf steigern. Bei den deutschen Meisterschaften in Dortmund werden wir von ihm hören.«

Zudem erreichte Elias Goer (Sprintteam Wetzlar/Wieseck) das Finale und lief nach seinem Vorlaufsieg in 6,85 mit 6,98 auf Finalplatz acht.

Bereits im Dezember trat Pohl an gleicher Stätte über 60 Meter an und sprintete hinter seinem Vereinskameraden Kevin Kranz (6,59) und vor dem Friedberger Steven Müller (LG OVAG Friedberg-Fauerbach/ 6,91) mit 6,78 auf Position zwei.

Platz zwei für Jana Becker

Bei diesem altersunabhängigen Einladungswettkampf für Berufs- und Spitzensportler musste sich derweil Jana Becker von der LG Wettenberg (6:38,52 Minuten) der um ein Jahr älteren Dauerkonkurrentin Vanessa Mikitenko (Hanau/6:36,22) knapp geschlagen geben.

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