07. Mai 2019, 18:51 Uhr

Am Limes wacht nun eine Römerskulptur

07. Mai 2019, 18:51 Uhr
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Aus der Redaktion
Freuen sich über die Römerskulptur an den Limespalisaden (v. l.): Johanna und Wolfgang Busch, Adolf Ludwig, Mathias Neumann und Jürgen Kunkel. (Foto: Neumann)

Auf der Landesgartenschau 2010 in Bad Nauheim war der Landesbetrieb Hessen Forst mit dem Skulpturenpfad »Wald-Zeit« vertreten. Sechs Künstler aus Büdingen und Altenstadt hatten mit der Motorsäge neun Holzobjekte geschaffen, die im Goldsteinpark zu sehen waren. Wolfgang und Johanna Busch hatten damals mit Unterstützung von Silke und Roland Eimer drei Figuren gestaltet: einen Römer, einen Keltenfürsten und einen Ritter, je drei Meter hoch und 600 Kilo schwer.

Nach der Landesgartenschau wurden die drei Skulpturen im Kreishaus in Friedberg ausgestellt. Da die drei nun für andere Kunst Platz machen sollten, wurden sie an die Orte gebracht, für die sie beispielhaft stehen: der mittelalterliche Ritter nach Büdingen, der Keltenfürst nach Glauburg, und der Römer nach Rommelhausen.

Wetterfest gemacht

Wegen der langen Standzeit im Trockenen waren nach und nach Risse im Holz entstanden. Deshalb haben Wolfgang und Johanna Busch die Figuren fachgerecht restauriert und wetterfest gemacht. Der Römer ist jetzt sicher und fest im Erdreich verankert. Eine Besichtigung vor Ort zeigte, wie beeindruckend er den Limes bewacht. Gemeinsam mit den Künstlern machten sich Bürgermeister Adolf Ludwig, Mathias Neumann vom Bauhof und Hauptamtsleiter Jürgen Kunkel ein Bild davon. Sie hoffen, dass die vielen Benutzer des Limesradweges und des archäologischen Rundweges der Gemeinde sich noch lange am Römer an den Limespalisaden erfreuen werden.



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