Vogelsbergkreis

Zollhaus als Problemfall

In der Gaststätte Groh trafen sich dieser Tage die Mitglieder des VHC Ulrichstein zu einem Rückblick. Vorsitzender Rudolf Appel gab einen Bericht über zwei Jahre ab. 2019 gab es viel zu tun, waren es die Arbeiten am Zollhaus oder die Veranstaltungen wie Pfingstgriebenbacken, Zollhausfest sowie das Oktoberfest.
17. Oktober 2021, 16:42 Uhr
Jutta Schuett-Frank
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Vergabe von Wandernadeln beim VHC-Zweigverein Ulrichstein. FOTO: SF

In der Gaststätte Groh trafen sich dieser Tage die Mitglieder des VHC Ulrichstein zu einem Rückblick. Vorsitzender Rudolf Appel gab einen Bericht über zwei Jahre ab. 2019 gab es viel zu tun, waren es die Arbeiten am Zollhaus oder die Veranstaltungen wie Pfingstgriebenbacken, Zollhausfest sowie das Oktoberfest.

Das Sauberhalten des sogenannten VHC-Dreiecks und der Schleuingsteine fällt ebenfalls in das Tätigkeitsfeld. Am Vereinsheim wurden Ausbesserungsarbeiten getätigt. Es gab zudem acht Wanderungen. Selbst in Wildflecken auf dem Truppenübungsplatz wurde gewandert. Aber auch die Rhön wurde wieder besucht. Sieben Männer haben eine Mehrtagestour unternommen, zudem waren die Alpenwanderer wieder auf Tour und die Radfahrer.

Am Ende des Jahres gab es noch das Schlachtfest und für die Senioren organisierte Klaus Dieter Semmler ein Treffen. Vorsitzender Rudi Appel zeigte sich enttäuscht darüber, dass sich zum Jahresausflug in die Pfalz nur eine geringe Zahl der Mitglieder angemeldet hatte. Das Jahr 2020 startete normal mit Winterwanderung und Fasching. Danach lag das Vereinsleben wegen der Pandemie brach. Im Sommer und Herbst fanden aber insgesamt drei Wanderungen statt.

1996 hat der VHC das Zollhaus von der Stadt zur Nutzung überlassen bekommen. Der Verein hat das Zollhaus innen renoviert. 2011 wurde die Decke neu verschalt. Bis auf einen Zuschuss von der Stadt habe der VHC alle Kosten getragen. »Schon damals wurde festgestellt, auch im Beisein von Fachleuten von der Stadt, dass der Dachstuhl einer dringenden Reparatur bedarf. Bis dato ist nichts passiert«.

Bedingt durch den Lockdown sei der mittlerweile entstandene Schaden erst 2021 aufgefallen. Eine Wand sei total durchnässt und schimmelig. Der Schaden sei der Stadt im Juli gemeldet worden. Einige Tage später wurde n das Dach inspiziert und ein fußballgroßes Loch festgestellt. Es wurde provisorisch abgedichtet. Bei der Besichtigung des Dachstuhls wurde festgestellt, dass dieser in einem sehr maroden Zustand ist. Hier bestehe vor dem winter dringender Handlungsbedarf.

Pandemiebedingt, so Naturschutzwart Dr. von dem Borne, war die Tätigkeit eingeschränkt. Die Kooperation Schulwald wurde seitens der Grundschule nicht mehr angefragt. So lag der Schwerpunkt auf der Vogelbeobachtung und Kartierung. Ein weiteres kommendes Beobachtungsfeld ist das Trinkwasser.2019 nahmen 35 Wanderer an acht Wanderungen teil und sie erwanderten 638 Kilometer. Wanderzeichen wurden vergeben an: Martin Schmelz (3), Gerhard Thür (21), Adolf Oestreich (30), Rudolf Appel (30), Werner Kern (31).

Vorstandswahlen

An vier Wanderungen in 2020 nahmen trotz Pandemie 39 Teilnehmer statt und sie erwanderten 526 Kilometer Wanderzeichen wurden vergeben an: Rudolf Appel (31), Jürgen Hartmann (6), Sonja Hartmann (6), Werner Kern (32), Ulrike Kern (20), Adolf Österreich (31), Martin Schmelz (4), Gerhard Thür (22), Barbara Appel (1), Daniela Kitz (1) und Lothar Kitz (1). Bei den Wahlen gab es folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Rudolf Appel, 2. Vorsitzender Martin Schmelz, Schriftführerin Barbara Appel, Rechner Werner Kern, Wegewart Jürgen Hartmann und Wolfgang Böck, Wanderwart Lothar Kitz, Naturschutzwart Dr. Dietmar v.d. Borne, Beisitzer Klaus-Dieter Semmler.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/zollhaus-als-problemfall;art74,758190

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