24. November 2022, 21:27 Uhr

Statt kühlem Bier ein gutes Buch

24. November 2022, 21:27 Uhr
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Von Herbert Schott
Den neuen offenen Bücherschrank mit seinem Konstrukteur Rudi Falk, Bürgermeister Leopold Bach, Helfern sowie Ehepartnerinnen. FOTO: HSO

Viel Spaß beim Lesen, Tauschen und Entdecken: Ab sofort gibt es in Feldatal einen offenen und drehbaren Bücherschrank für alle Bewohner und Gäste des Feldatals auf dem Hof direkt gegenüber der Gemeindeverwaltung. Wieder einmal zeichnet Rudi Falk, der »Tüftler und Bastler« aus dem Feldatal, für ein neues Projekt verantwortlich. Die Idee entstand im Freundeskreis von Rudi Falk und dieser ließ sich natürlich nicht lange bitten.

Alter Kühlschrank

Ein alter Getränkekühlschrank musste dafür herhalten und mit Unterstützung von den Freunden entstand in mehr als 25 Stunden dieses Prachtexemplar. Dieter Stein hatte die benötigten Bretter zugeschnitten und mit Hilfe von Hans Jürgen Schneider wurde der Schrank nun an seinem Bestimmungsort aufgestellt. Für den Anfangsbestand an Büchern sorgten die Ehefrauen der Drei mit Betina, Gerlinde und Marlies und es kamen auch schon die ersten Besucher.

Wie der offene Bücherschrank funktioniert, ist eigentlich ganz einfach: »Nehmen Sie Bücher kostenlos mit und stellen Sie eigene lesenswerte Bücher ein«. Willkommen sind dabei gut erhaltene Romane, Krimis und Kinderbücher. Was die Initiatoren nicht wollen, sind Bildbände, Sachbücher, Lexika und auch keine Zeitschriften und Werbematerial.

Auch sollten keine vollen Bücherkisten und Tüten vor dem Bücherschrank abgestellt werden. Derzeit habe man schon einen ganzen Lexikonband herausgenommen, der vom »Einsteller« bei der Gemeindeverwaltung bis zum Jahresende abgeholt werden kann. Meldet sich niemand, wird dieser dann entsorgt. Die offizielle Übergabe des Bücherschrankes erfolgte im Beisein von Bürgermeister Leopold Bach, der sich sehr erfreut zeigte.

Rudi Falk macht sicher weiter

»Mit diesem offenen Bücherschrank haben wir im Feldatal wieder eine Attraktion mehr«, so der Bürgermeister, und richtete ein herzliches Dankeschön an den Erbauer Rudi Falk. Dieser betonte, dass damit jetzt erstmals Schluss sei. Nun wolle er sich über die Wintermonate der Reparatur und Instandhaltung seiner »Motorradschätzchen« widmen. Aber das glauben ihm sicherlich die Wenigsten.



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