Vogelsbergkreis

Renter sollen wieder mit ins Boot

Feldatal (hso). Erst jetzt nutzte der Anglerclub Feldatal 1974 die gelockerten Pandemiebestimmungen, um auf das Geschäftsjahr 2020 zurück zu blicken. Ein Höhepunkt für den Verein war die Nahezu-Fertigstellung des Blaupfützenteiches in Zeilbach. Mit Hilfe des Verpächters (Gemeinde) und eines deutlich erhöhten Personaleinsatzes der Angler konnte dieses Werk vollbracht werden. Dies spiegelte sich auch deutlich in den jeweiligen Jahresberichten des zweiten Vorsitzenden Klaus Wenzel, des Gewässerwartes Christoph Wendsch und des Kassenwartes Tobias Schott wider.
12. September 2021, 17:34 Uhr
Herbert Schott
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Viele Positionen sind bei den Anglern neu besetzt. Man sieht (v.l.) Beigeordneten Martin Kern, Kassenwart Tobias Schott, die neuen Jugendwarte Kevin Endres und Björn Klaus, den neuen und den scheidenden Gewässerwart Matthias Tuppi sowie Christoph Wendsch, 2. Vorsitzenden Klaus Wenzel, den neuen Gewässerwart Lukas Wenzel, den neuen Vorsitzenden Timo Schott, Beisitzer Harald Wagner und den scheidenden Vorsitzenden Manfred Scheid. FOTO: HSO

Feldatal (hso). Erst jetzt nutzte der Anglerclub Feldatal 1974 die gelockerten Pandemiebestimmungen, um auf das Geschäftsjahr 2020 zurück zu blicken. Ein Höhepunkt für den Verein war die Nahezu-Fertigstellung des Blaupfützenteiches in Zeilbach. Mit Hilfe des Verpächters (Gemeinde) und eines deutlich erhöhten Personaleinsatzes der Angler konnte dieses Werk vollbracht werden. Dies spiegelte sich auch deutlich in den jeweiligen Jahresberichten des zweiten Vorsitzenden Klaus Wenzel, des Gewässerwartes Christoph Wendsch und des Kassenwartes Tobias Schott wider.

Vorsitzender Manfred Scheid eröffnete die Versammlung. Es wurde zu zehn Arbeitseinsätzen eingeladen, alleine acht fanden am Blaupfützenteich in Zeilbach statt. Was die Gemeinschaftstreffen angehe, sagte Klaus Wenzel, dass lediglich das Abangeln am Badeteich durchgeführt wurde.

Der Verein hat derzeit 45 aktive Mitglieder. Kassenwart Tobias Schott ging besonders auf das strukturelle Defizit ein. Natürlich schlugen hier die Ausgaben für die Teichsanierung in Zeilbach und die fehlenden Einnahmen bei den öffentlichen Veranstaltungen zu Buche. Gewässerwart Christoph Wendsch informierte über die erfolgten Besatzmaßnahmen, Arbeitseinsätze und Fangergebnisse. Insgesamt leisteten Mitglieder und Vorstand 570 Arbeitsstunden. In seinen Ausführungen wurde deutlich, dass der Anteil des Vorstandes mit über 25 Prozent relativ hoch ist. Wendsch legte außerdem einen Bedarfsplan von Arbeitsstunden vor, woraus deutlich wurde, dass gerade die Mäharbeiten in Zeilbach künftig einen größeren Rahmen einnehmen. Er schätzt die erforderlichen Gesamtstunden nur für die Gewässer auf 430 Stunden im Jahr. Die Aktivitäten der Jugendgruppe lagen pandemiebedingt nahezu brach, berichtete stellvertretend für den erkrankten Jugendwart Andreas Wittich, Kevin Endres. Er forderte neue Wege zum Aufbau einer neuen Jugendgruppe. In einer lebhaften Diskussion wurden neben einer Beitragserhöhung von zehn Euro im Jahr auch die Zahlung für nicht geleistete Arbeitsstunden sowie die Beteiligung der Rentner ab dem 65. Lebensjahr an Arbeitseinsätzen ab 2022 geändert. Mit einem deutlich verjüngten Team geht der neue Vorstand in die nächsten Jahre und setzt dabei auf »Doppelspitzen.« Neuer 1. Vorsitzender wurde Timo Schott aus Windhausen, er ersetzt den scheidenden Manfred Scheid. Der bisherige 2. Vorsitzende Klaus Wenzel, Kassenwart Dr. Tobias Schott und Schriftführer Herbert Schott bleiben in ihren Ämtern. Lukas Wenzel und Matthias Tuppi übernehmen das Amt des Gewässerwartes für den scheidenden Christoph Wendsch. Ebenfalls als Doppelspitze übernehmen Kevin Endres und Björn Klaus die Stelle als Jugendwart von Andreas Wittich. Beisitzer sind Lorenz Wahl und Harald Wagner. Ehrungen werden im kommenden Jahr nachgeholt. Vorstandsmitglied Herbert Schott dankte jedoch den beiden scheidenden Vorstandskollegen Manfred Scheid und Christoph Wendsch. Beigeordneter Martin Kern zeigte sich überrascht ob der vielfältigen Aktivitäten und Aufgaben eines Angelvereins. Der neue Vorsitzende Timo Schott lädt zum Karpfenangeln am 18. September ab 16 Uhr und zum Abangeln am 24. Oktober von 9 bis 12 Uhr an den Badeteich in der Trockenau ein.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/vogelsbergkreis/renter-sollen-wieder-mit-ins-boot;art74,752361

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