04. März 2022, 21:14 Uhr

Mit dem Bürgerbus Angehörige aus der Ukraine geholt

04. März 2022, 21:14 Uhr
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Aus der Redaktion

Ein Zeichen der Solidarität hat die Stadt Kirtorf im Ukraine-Konflikt gesetzt: Sie hat einem Kirtorfer Bürger den Bürgerbus für eine Transferfahrt an die polnisch/ukrainische Grenze zur Verfügung gestellt.

Für den Verein Kirtorf Aktiv sei es nach eigenen Angaben selbstverständlich gewesen, den Bürgerbus kurzfristig bereit zu stellen, als der Hilferuf eines Bürgers bei der Stadtverwaltung einging. Um seine Töchter und Enkelkinder an der Grenze zur Ukraine abzuholen, organisierte der Vereinsvorstand, zudem auch Bürgermeister Andreas Fey zählt, noch am späten Samstagabend die Fahrzeugübergabe, so dass schnell gehandelt werden konnte. Nach der über 1000 Kilometer weiten Anreise nach Polen und einer angespannten längeren Wartezeit am Grenzübergang zur Ukraine, konnte man die Familie mit insgesamt sieben Personen endlich in Sicherheit wiegen und die gemeinsame Heimreise antreten. Vier Familienmitglieder schließlich am Dienstagnachmittag erschöpft in Kirtorf untergekommen. Sie bedanken sich bei allen Unterstützern. Wehmut bleibt aber dennoch, da sich die Familienväter weiterhin im Kriegsgebiet befinden.

Der Verein Kirtorf Aktiv würde sich - gerade auch für solche Aktionen - wünschen, dass noch mehr Bürger zur Unterstützung des Bürgerbusses dem Verein eine kleine Spende zukommen lassen würden, denn der Bürgerbus sei eine Bereicherung für die Kirtorfer Gemeinschaft.



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