09. August 2022, 21:27 Uhr

In der Nachbarschaft umgeschaut

09. August 2022, 21:27 Uhr
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Aus der Redaktion
Mitglieder der Mücker Bürger besuchen den Kindergartenneubau in Geilshausen. FOTO: PM

Dieser Tage haben acht Mitglieder der Wählergemeinschaft »Mücker Bürger« den Kindergartenneubau in Geilshausen besichtigt. Zusammen mit Kommunalpolitikern der Gemeinde Rabenau und Bürgermeister Langecker wurde der in Modulbauweise errichtete Kindergarten besucht. »Wir in Mücke müssen uns nach neuen Möglichkeiten für weitere Kindergartenplätze umsehen, da nach wie vor ein hoher Bedarf besteht«, sagt Jenny Schomber, Fraktionsvorsitzende der Mücker Bürger.

Die modulare Bauweise sei eine Alternative, »um schnell und zu stabilen Baupreisen weitere Kindergartenplätze für Mücke zu schaffen«.

Laut Jörg Schlosser brauche man im Ortsteil Nieder-Ohmen langfristig gesehen eine neue Kindertagesstätte, da die vorhandene an ihre Grenzen stößt. Der Neubau in Nieder-Ohmen, dem größten Ortsteil in Mücke, werde es ermöglichen, dass die Kinder eine Kindertagesstätte und anschließend gemeinsam die Grundschule vor Ort besuchen können. Dadurch entstünden Kapazitäten in anderen Tagesstätten wie etwa in Merlau und Groß-Eichen. »Merlau hätte damit Platz, die Kinder aus dem Neubaugebiet in Flensungen aufzunehmen und in Groß-Eichen gibt es Raum für die Kinder der Ortschaft«.

Durch die aktuellen Um- und Anbauten an den Kindertagesstätten in Mücke schaffe die Verwaltung der Gemeinde ein verbessertes Betreuungsangebot, »das jedoch nur kurzfristig den Bedarf an benötigten Plätzen decken wird«.

Durch die langfristige Umsetzung eines Neubaus einer Kindertagesstätte in Nieder-Ohmen erhoffen sich die Mücker Bürger eine weitere, deutliche Entspannung bei der Kinderbetreuung. Mücke sei durch die günstige Verkehrslage eine wachsende Gemeinde. »Wir wollen durch die frühzeitige Planung diesen Prozess unterstützen«, so Aljoscha Merkel, 2. Vorsitzender des neu gegründeten Vereins. »Uns ist es wichtig, dass wir den Eltern der Kinder unserer Gemeinde eine zuverlässige, ortsnahe Unterbringung ihrer Kinder bieten, und dafür werden wir uns in den nächsten Jahren starkmachen«.



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