15. September 2022, 21:57 Uhr

Immer mehr Einsätze für Feuerwehrleute

15. September 2022, 21:57 Uhr
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Von Dieter Graulich
Zum Feuerwehrmann beförderte Wehrführer Schmitz die Einsatzkräfte Marcus Linker und Tobias Henkel (v. r.). FOTO: AU

Wegen der Indienststellung des Rüstwagens waren die Feuerwehrleute Ulrichsteins bereits um 15 Uhr zur Hauptversammlung zusammengekommen. Das kommentierte Vorsitzender Arno Dietz: »Wenn ich unsere Energiepolitik verfolge, werden wir voraussichtlich in Zukunft eh besser das Tageslicht und die sommerlichen Temperaturen nutzen müssen, um nicht mit kaltem Hintern im Dunkeln sitzen zu müssen«.

Dann bilanzierte er ein »schwieriges Jahr« 2021 in seinem Bericht und hoffte, dass wieder etwas Normalität einkehre, denn 2024 will die Feuerwehr die 100-Jahrfeier gebührend begehen. Hierfür soll der Schlauchturm gestrichen werden. Das Material stellt die Stadt bereit. Im Vorjahr hat der Feuerwehrverein 500 Euro für Rundschlingen, Schlüsseltresore, Werkzeug und Büromaterial verausgabt.

Einen umfangreichen Bericht trug Wehrführer Jens Patrick Schmitz vor, der für 2021 acht Brand- und 24 Hilfeleistungseinsätze aufwies. Diese gingen von A wie Absperren der Zufahrt zum Hoherodskopf bis Z wie Zubringer vom Rettungsdienst bei Eisregen. Ausbildungseinheiten fielen komplett der Corona Pandemie zum Opfer. Erfreulicher Weise absolvierten Marcus Linker, Jan Utes, Tobias Henkel, Johanne Lang, Steffi Kern und er selbst Lehrgänge. Tobias Henkel und Marcus Linker wurden deshalb zu Feuerwehrmännern befördert.

Erfreut war Schmitz, dass mit Luna Schneider und Frederik Junge zwei neue sowie Andreas Geiß und Johannes Tümmler zwei Einsatzkräfte erneut die Wehr verstärkten.

Frauensprecherin Rosi Schmitz teilte mit, dass der Frauenanteil acht Aktive betrage. Davon seien drei aus der Großgemeinde dabei.

Für die Jugendfeuerwehr verwies Johannes Lang auf zwölf Mitglieder. Geplant sei eventuell eine Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Lautertal. Bei den Wahlen wurden Tina Armschat und Tobias Henkel zu neuen Kassenprüfern gewählt.

1. Stadtrat Joachim Erbes hoffte für die Zukunft auf wieder normale Verhältnisse. Dank sagte er den Einsatzkräften für ihre Aktivität. Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke verwies auf stark angestiegenen Einsätze. Besonders erwähnte er den Großbrand in Feldkrücken verbunden mit der Wasserknappheit.

Im Haushalt 2021/2022 seien alle erforderlichen Maßnahmen erledigt worden. Hier hob er die Absauganlage und das Dosiergerät in der Atemschutzwerkstatt und den Abschluss des Austausches der Atemschutzgeräte hervor. Dank ging an den Feuerwehrverein für die Unterstützung mit finanziellen Mitteln.



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