11. Oktober 2020, 20:57 Uhr

Krug (SPD) gegen Gewalt bei Protest

11. Oktober 2020, 20:57 Uhr
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Aus der Redaktion

Nach einem Steinwurf auf eine Polizeifahrzeug an der Kläranlage Lehrbach fordert der SPD-Vorsitzende Patrick Krug eine Distanzierung von Gewalt auf Seiten der A 49-Gegner. Mit dem Angriff auf ein Polizeifahrzeug und die darin sitzenden Beamten werde deutlich, dass die Eskalation der Proteste rund um den Weiterbau der A49 von den Waldbesetzern ausgeht, schreibt Krug. Das sei keine legitime Reaktion auf die beginnende Räumung. Vielmehr belegt eine solche Aktion erneut, dass es einigen Aktivisten nicht um legitimen Protest, sondern nur darum geht, mit Gewalt die eigene Meinung der Mehrheit in unserer Region aufzuzwingen. Mit dem Angriff auf die Polizei zeigten die Waldbesetzer zudem, wie sehr sie Demokratie, Rechtsstaat und dessen Institutionen ablehnen. Dass die Situation nicht weiter eskaliert, liege einzig in der Verantwortung der Waldbesetzer. Man könne nur hoffen, dass dort ein Umdenken stattfindet und all diejenigen, die sich friedlich gegen den Weiterbau der A49 einsetzen, den Mut finden, sich von den Waldbesetzern klar zu distanzieren und zu zeigen, dass im Vogelsberg kein Platz für Gewalt ist.



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