01. August 2018, 08:10 Uhr

Flächenbrände

Landwirte helfen Feuerwehr mit Wasserfässern in Herbstein

Zwei Flächenbrände wüteten am Dienstag im Stadtgebiet von Herbstein.
01. August 2018, 08:10 Uhr
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Von Philipp Weitzel
Symbolbild.

Zuerst brach an der Landesstraße zwischen Schadges und Stockhausen ein Böschungsbrand aus. Rund 2000 Quadratmeter mit Büschen, Gräsern und kleineren Bäumen standen in Flammen. Mehr als 50 Feuerwehrleute aus Grebenhain, Herbstein, Lauterbach und Wartenberg bekämpften die Flammen. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Landwirten mit Wasserfässern.

»Diese Hilfe hat für uns einen sehr großen Stellenwert, bereits in den vergangenen Tagen stellten die Landwirte der Region ihre Traktoren mit wassergefüllten Fässern bereit«, sagte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Steffen Jöckel. Die Wasserfässer der Landwirte und die Tanklöschfahrzeuge der benachbarten Kommunen ermöglichten den Herbsteiner Feuerwehrleuten einen großflächigen Löschangriff über mehrere Strahlrohre und Wasserwerfer.

Für die Tanklöschfahrzeuge wurde ein Pendelverkehr zu einem Hydranten im Ortsgebiet von Stockhausen eingerichtet. Während der Löscharbeiten musste die Landesstraße rund eine Stunde gesperrt werden. Wenig später brannte ein Stoppelfeld an der Landesstraße zwischen Stockhausen und Blankenau, laut Polizeiangaben auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern. Rund 70 Feuerwehrleute aus Herbstein, Hosenfeld und Lauterbach waren im Einsatz, erneut mit der Unterstützung von Landwirten. Die Ursachen der beiden Flächenbrände sind laut Polizeiangaben noch unbekannt. Laut Feuerwehrangaben brachen die Brände in unmittelbarer Straßennähe aus. »Bei dieser Hitze genügt schon ein heißer Auspuff, um einen Brand zu verursachen«.

 

Mineralwasser für die Feuerwehr

 

Der mehrstündige Einsatz der Feuerwehrleute zeigte sich bei Temperaturen jenseits der 30 Grad im Schatten als sehr schweißtreibend. »Das ist eine enorme Hitzebelastung für den Körper«, so der stellvertretende Stadtbrandinspektor Steffen Jöckel. Wie er sagte, wurde die persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte auf ein Minimum reduziert und mehrere Kisten mit Mineralwasser zu den Brandorten geordert.



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